Sinngemäßes Diskussionsargument. Kein Originalzitat und keine Zuschreibung an eine bestimmte Person oder Partei. Die Fachquellen unten belegen die Einordnung, nicht die Herkunft der Behauptung.
Die kurze Antwort
Die Verringerung einzelner Luftschadstoffe ist wichtig. Sie beseitigt aber weder automatisch das CO₂ aus der Kohleverbrennung noch die Folgen des Bergbaus für Landschaft und Grundwasser. „Vollständig sauber“ ist deshalb zu pauschal.
Unterschiedliche Stoffe unterscheiden
Das UBA führt Klimagase und klassische Luftschadstoffe gesondert auf. Weniger von einem Stoff bedeutet nicht automatisch keine Belastung durch alle anderen.
Fachquellen zur Einordnung: UBA: Energiebedingte Emissionen von Klimagasen und Luftschadstoffen
Der Bergbau liegt vor dem Filter
Eine Anlage zur Abgasbehandlung ändert nicht die Grundwasserabsenkung im Braunkohleabbau. Das UBA beschreibt langfristige Nachwirkungen in betroffenen Regionen.
Fachquellen zur Einordnung: UBA: Mengenmäßiger Zustand des Grundwassers
So wird die Diskussion genauer
Welche Stoffe werden wie stark vermindert? Welcher Zeitraum gilt? Sind Bergbau und Nachsorge enthalten? Das sind eigene Prüffragen, bevor eine Technik als vollständig sauber bezeichnet wird.
Fachquellen zur Einordnung: UBA: Pressedossier Braun- und Steinkohle
Einfach erklärt
Filter können helfen. Kohle verursacht trotzdem CO₂ und weitere Umweltfolgen.
Grundlagen im Energie-Wiki
- Kohle und ihre Folgelasten: Luftschadstoffe, Grundwasser und lange Nachwirkungen
- Saubere Luft und Energiewende: Klimagase sind nicht dasselbe wie Luftschadstoffe
Fachquellen geprüft am 16. Oktober 2026. Studien beziehen sich auf die genannten Zeiträume und Annahmen. Eigene Rechenbeispiele und Prüffragen sind als solche gekennzeichnet. Mit KI erstellt; redaktionell verantwortlich ist Simon Büchi.
