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Geprüfte Originalfundstelle: Marc Bernhard, AfD-Bundestagsfraktion · 2026-05-05.

Sinngemäße Wiedergabe des Netzstabilitätsteils einer Aussage, die zusätzlich steigende Preise behauptet. Die Mitteilung verknüpft jede neue Solar- beziehungsweise Windanlage pauschal mit einem instabileren Netz.

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Die kurze Antwort

Mehr Wind und Sonne stellen neue Aufgaben an das Stromsystem. Daraus folgt nicht automatisch, dass jede neue Anlage das Netz instabiler macht. Entscheidend sind Netze, Steuerung, Speicher und flexible Nutzung. Die erfassten deutschen Versorgungsunterbrechungen wurden 2024 im Durchschnitt kürzer.

Welche Aufgabe tatsächlich wächst

Wind und Sonne verändern die Verteilung und den zeitlichen Verlauf der Erzeugung. Das erfordert passende Netze und Regeln für den Betrieb. Bei Engpässen können Eingriffe nötig sein. Solche Anforderungen sind weder erfunden noch ein Beweis dafür, dass jede zusätzliche Anlage die Versorgung verschlechtert. Für eine Bewertung muss man Maßnahmen, Standort und Zusammenspiel im Netz betrachten, statt nur Anlagen zu zählen.

Fachquellen zur Einordnung: Bundesnetzagentur: Versorgungssicherheitsmonitoring 2025

Was beobachtete Ausfälle zeigen

Für 2024 nennt die Bundesnetzagentur durchschnittlich 11,7 Minuten erfasste Unterbrechung je Letztverbraucher, nach 12,8 Minuten im Vorjahr. Das passt nicht zur pauschalen Erzählung einer zwangsläufigen Verschlechterung durch jeden Ausbau. Diese Beobachtung aus einem bestimmten Jahr beweist weder, dass alle technischen Herausforderungen gelöst wären, noch dass jeder künftige Ausbau ohne zusätzliche Maßnahmen problemlos funktionieren wird. Gegenwärtige Qualität ersetzt keine Zukunftsplanung.

Fachquellen zur Einordnung: Bundesnetzagentur: Versorgungsunterbrechungen 2024

Was die Kennzahl nicht misst

Der SAIDI erfasst bestimmte ungeplante Unterbrechungen über drei Minuten. Geplante Unterbrechungen und höhere Gewalt sind ausgenommen. Er ist kein vollständiger Messwert für sämtliche Fragen der Frequenz-, Spannungs- oder zukünftigen Versorgungssicherheit. Eine faire Einordnung kombiniert beobachtete Zuverlässigkeit mit vorausschauender Systemplanung. Notwendige Investitionen ernst zu nehmen verlangt deshalb weder Entwarnung für alle Probleme noch eine pauschale Ablehnung jeder neuen Anlage.

Fachquellen zur Einordnung: Bundesnetzagentur: Versorgungsunterbrechungen 2024 · Bundesnetzagentur: Versorgungssicherheitsmonitoring 2025

Einfach erklärt

Mehr Wind und Sonne brauchen ein angepasstes Stromnetz. Mehr Anlagen bedeuten nicht automatisch mehr Ausfälle. Das ganze System muss weiterentwickelt werden.

Grundlagen im Energie-Wiki

Fachquellen geprüft am 16. Oktober 2026. Studien beziehen sich auf die genannten Zeiträume und Annahmen. Eigene Rechenbeispiele und Prüffragen sind als solche gekennzeichnet. Mit KI erstellt; redaktionell verantwortlich ist Simon Büchi.