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Geprüfte Originalfundstelle: Paul Schmidt und Rainer Kraft, AfD-Bundestagsfraktion · 2026-08-12.

Eigene sinngemäße Zusammenfassung. Die Mitteilung beruft sich auf eine GES-Studie und stellt Kernkraft als notwendige Voraussetzung einer erfolgreichen und bezahlbaren Energiewende dar.

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Die kurze Antwort

Versorgungssicherheit braucht verfügbare Leistung und Flexibilität. Dass dafür zwingend Atomkraft nötig wäre, zeigt das deutsche Versorgungssicherheitsmonitoring nicht. Es benennt konkrete Bedingungen: zusätzliche steuerbare Kapazitäten, flexible Nachfrage und rechtzeitigen Ausbau.

Ein Modell gilt unter seinen Annahmen

Eine Stromsystemstudie vergleicht ausgewählte Szenarien mit bestimmten Preis-, Technik- und Nachfrageannahmen. Ein günstigeres Ergebnis für ein gewähltes Kernkraftszenario wäre noch kein Beweis, dass alle anderen Wege technisch unmöglich sind. Finanzierung, Bauzeiten und Flexibilität gehören in denselben Vergleich. Modellierte Systemkosten sind außerdem nicht automatisch spätere Haushaltsstrompreise. Die Grenzen einer Studie müssen deshalb ebenso sichtbar sein wie ihre Ergebnisse.

Fachquellen zur Einordnung: IEA/NEA: Projected Costs of Generating Electricity 2020 · Bundesnetzagentur: Versorgungssicherheitsmonitoring 2025

Was die Bundesnetzagentur verlangt

Das Monitoring 2025 untersucht Entwicklungen bis 2035. Es beschreibt sichere Versorgung in den gewählten Szenarien unter Voraussetzungen: zusätzliche steuerbare Kapazitäten und flexiblere Nachfrage sind wichtig. Auch rechtzeitiger Ausbau erneuerbarer Erzeugung zählt. Das ist keine Zusicherung eines Umbaus ohne Investitionen. Es ist aber auch keine Feststellung, dass neue oder reaktivierte Kernkraftwerke eine unverzichtbare technische Bedingung dafür wären.

Fachquellen zur Einordnung: Bundesnetzagentur: Versorgungssicherheitsmonitoring 2025

Die Antwort bleibt bedingt

Eine Alternative zur behaupteten Atomkraftpflicht lautet nicht, dass Wind und Sonne allein jederzeit reichen. Versorgung ist eine gemeinsame Aufgabe von Erzeugung, Netzen, Speichern, Nachfrage und verfügbaren Reserven. Werden notwendige Maßnahmen verschleppt, steigen Risiken und Reservebedarf. Deshalb sollte die Diskussion konkrete verfügbare Leistungen und Umsetzungspläne vergleichen, statt aus dem Wort Grundlast bereits eine bestimmte Kraftwerkstechnik abzuleiten.

Fachquellen zur Einordnung: Bundesnetzagentur: Versorgungssicherheitsmonitoring 2025

Einfach erklärt

Strom muss auch bei wenig Wind und Sonne verfügbar sein. Dafür braucht es mehrere Bausteine und Investitionen. Daraus folgt nicht, dass nur Atomkraft die Aufgabe lösen kann.

Grundlagen im Energie-Wiki

Fachquellen geprüft am 16. Oktober 2026. Studien beziehen sich auf die genannten Zeiträume und Annahmen. Eigene Rechenbeispiele und Prüffragen sind als solche gekennzeichnet. Mit KI erstellt; redaktionell verantwortlich ist Simon Büchi.