Laufwasser, Speicher und Pumpspeicher verstehen – und Gewässer schützen.
Verschiedene Anlagen
Fließendes oder aus einer Höhe fallendes Wasser treibt Turbinen an. Laufwasserkraftwerke nutzen den Abfluss eines Gewässers. Speicherkraftwerke können Wasser zurückhalten und abhängig von ihrer Auslegung zeitlich gezielter nutzen. Ertrag und Verfügbarkeit hängen von Wasserangebot, Fallhöhe und Betriebsbedingungen ab.
Pumpspeicher sind Speicher
Ein Pumpspeicher pumpt mit elektrischer Energie Wasser in ein höheres Becken. Beim späteren Ablassen wird ein Teil der eingesetzten Energie zurückgewonnen. Wegen Verlusten ist er keine zusätzliche Primärenergiequelle. Er kann aber helfen, Strom zeitlich zu verschieben und das System zu stabilisieren.
Ökologische Abwägung
Querbauwerke und veränderte Abflüsse können Wanderwege, Sedimenttransport und Lebensräume beeinflussen. Fischschutz, Durchgängigkeit und ausreichende Restwasserführung sind deshalb zentrale Fragen. „Erneuerbar“ bedeutet nicht, dass ein zusätzlicher Eingriff in jedes Gewässer sinnvoll ist. Verbesserungen bestehender Anlagen müssen standortbezogen bewertet werden.
Quellen und Stand
Redaktioneller Stand: 15. Oktober 2026. Mit KI erstellt; redaktionell verantwortlich ist Simon Büchi. Quellen gelten für die jeweils genannten Untersuchungszeiträume und Annahmen.
Einfach erklärt
Wasser kann Strom erzeugen. Ein Staudamm verändert aber auch den Fluss. Gute Projekte berücksichtigen Tiere, Wasser und Landschaft.
