Zwei unterschiedliche Techniken nutzen Sonnenlicht für Strom oder Wärme.
Photovoltaik liefert Strom
Solarzellen wandeln Licht direkt in elektrische Energie um. Ein Wechselrichter passt den Strom für die Nutzung im Gebäude und im Netz an. Ein Teil kann sofort verbraucht werden, Überschüsse können eingespeist oder gespeichert werden. Eigenverbrauch und Autarkie sind unterschiedliche Größen: Ein hoher Eigenverbrauch sagt allein noch nicht, welcher Anteil des Jahresbedarfs gedeckt ist.
Solarthermie liefert Wärme
Solarthermische Kollektoren erwärmen ein Medium. Die Wärme kann beispielsweise Warmwasser oder eine Heizung unterstützen. Ob das passt, hängt von Gebäude, Wärmebedarf, verfügbarer Fläche und bestehender Technik ab. Photovoltaik und Solarthermie sind daher keine austauschbaren Bezeichnungen.
Planung statt Pauschalversprechen
Dachausrichtung, Verschattung, Stromverbrauch über den Tag, Investition und Wartung beeinflussen den Nutzen. Ein Speicher verschiebt Energie und verursacht Verluste; größer ist nicht automatisch wirtschaftlicher. Herstellung und Entsorgung gehören zur Umweltbilanz. Eine individuelle Ertrags- oder Renditezusage lässt sich aus allgemeinen Durchschnittswerten nicht ableiten.
Quellen und Stand
Redaktioneller Stand: 15. Oktober 2026. Mit KI erstellt; redaktionell verantwortlich ist Simon Büchi. Quellen gelten für die jeweils genannten Untersuchungszeiträume und Annahmen.
Einfach erklärt
Sonnenlicht kann Strom oder Wärme liefern. Welche Anlage passt, hängt vom Haus und vom Verbrauch ab. Ein Speicher hilft nicht in jedem Fall gleich viel.
