Was Treibhausgase bewirken und warum Wetter und Klima unterschiedliche Fragen beantworten.
Was bedeutet globale Erwärmung?
Gemeint ist die langfristige Zunahme der mittleren Temperatur nahe der Erdoberfläche. Einzelne Orte und Jahre können davon abweichen. Ein kalter Wintertag widerlegt deshalb keinen langfristigen globalen Trend. Wetter beschreibt den konkreten Zustand der Atmosphäre; Klima betrachtet die Verteilung solcher Zustände über längere Zeiträume.
Welche Rolle spielt der Mensch?
Treibhausgase beeinflussen, wie viel Wärmestrahlung die Erde ins All abgibt. Menschen erhöhen ihre Konzentration unter anderem durch fossile Brennstoffe und Veränderungen der Landnutzung. Messungen und physikalische Erkenntnisse werden gemeinsam ausgewertet; die Zuordnung beruht nicht auf einem einzelnen Computermodell. Der IPCC bewertet den menschlichen Einfluss auf die Erwärmung von Atmosphäre, Ozean und Land als eindeutig.
Was folgt daraus?
Die genaue Entwicklung hängt unter anderem von künftigen Emissionen und natürlichen Schwankungen ab. Unsicherheit über einzelne regionale Folgen bedeutet keine grundsätzliche Unkenntnis der Ursache. Klimaschutz begrenzt weitere Erwärmung; Anpassung verringert Schäden durch bereits eingetretene Veränderungen. Beide Aufgaben ergänzen sich.
Quellen und Stand
Redaktioneller Stand: 15. Oktober 2026. Mit KI erstellt; redaktionell verantwortlich ist Simon Büchi. Quellen gelten für die jeweils genannten Untersuchungszeiträume und Annahmen.
Einfach erklärt
Mehr Treibhausgase halten zusätzliche Wärme im Klimasystem. Der Mensch erhöht diese Gase. Ein einzelner kalter Tag ändert daran nichts.
