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Reaktionskarte
Kleine Atomreaktoren lösen das Atommüllproblem.
Ein kleiner Reaktor ist noch keine Lösung für radioaktive Abfälle. Auch SMR erzeugen Abfälle, die sicher behandelt und gelagert werden müssen. Entscheidend ist das konkrete Konzept – nicht das Wort „klein“ oder…
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Atomkraft liefert immer – völlig unabhängig vom Wetter.
AKW können lange und planbar Strom liefern. Wetterunabhängig sind sie trotzdem nicht: Hitze, Trockenheit oder Hochwasser können den Betrieb begrenzen. Besonders Kühlwasser und Standort zählen. Auch hier braucht das Netz Vorsorge für…
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Ein Windrad, das stillsteht, ist nutzlos.
Ein Foto zeigt einen Augenblick. Ob ein Windrad sinnvoll ist, zeigen sein Ertrag über längere Zeit, Kosten und Standort. Stillstand kann wenig Wind, Wartung oder Schutzauflagen bedeuten. Für windarme Zeiten braucht das…
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Windkraft und Artenschutz schließen sich aus.
Vögel und Fledermäuse können gefährdet sein. Deshalb braucht Windkraft gute Standorte und wirksame Schutzmaßnahmen. Gezielte Abschaltungen senken Risiken. Ein realer Konflikt bedeutet nicht, dass überall jede Anlage ungeeignet ist.
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Windräder kann man überhaupt nicht recyceln.
Ein Windrad besteht aus verschiedenen Materialien. Besonders die Verbundwerkstoffe der Rotorblätter sind schwierig. Daraus folgt nicht, dass die gesamte Anlage unverwertbar ist. Entscheidend sind Rückbau, Materialtrennung und die konkrete Verwertung.
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Wenn wir noch Kohle und Gas brauchen, bringen Erneuerbare nichts.
Dass steuerbare Kapazität gebraucht wird, macht eingesparten fossilen Brennstoff nicht wertlos. Erneuerbare, Netze, Speicher und flexible Nachfrage erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Den verbleibenden Bedarf muss man planen, statt ihn zu leugnen.
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Atomkraft ist vollständig emissionsfrei.
Atomstrom ist treibhausgasarm. „Vollständig emissionsfrei“ ist für den Lebenszyklus zu weitgehend: Brennstoffbereitstellung, Bau und Rückbau zählen mit. Die geringe Klimabelastung beseitigt außerdem nicht die Kosten- und Abfallfragen.
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Erdgas ist sauber, weil es sauber verbrennt.
Bei Erdgas zählt nicht nur die Verbrennung. Förderung und Transport können Methan freisetzen. Wie eine Lieferung abschneidet, hängt von der ganzen Kette ab. „Weniger als Kohle“ und „klimaneutral“ sind unterschiedliche Aussagen.
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Das Klima hat sich schon immer geändert.
Natürliche Klimaveränderungen gab es. Für die heutige Erwärmung muss man trotzdem die heutigen Ursachen prüfen. Der IPCC bewertet den menschlichen Einfluss auf die Erwärmung von Atmosphäre, Meer und Land als eindeutig.
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CO₂ ist Pflanzennahrung und deshalb kein Problem.
CO₂ kann Pflanzenwachstum fördern. Daraus folgt nicht, dass beliebig mehr CO₂ gut ist: Wasser, Nährstoffe und Hitze begrenzen Erträge; auch die Nährstoffqualität kann sich ändern. Der Düngungseffekt hebt die Erwärmungswirkung nicht auf.
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Erneuerbare kosten die Deutschen 8 Milliarden Euro.
Acht Milliarden wofür und in welchem Jahr? Ohne Originalquelle ist die Zahl nicht prüfbar. Förderung, Netzausbau und Stromhandel sind verschiedene Posten. Man muss auch vermiedene Brennstoffkosten und den Vergleichsfall nennen.
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Windkraft ist teurer als Atomkraft.
Bei neuen Anlagen zeigt die Fraunhofer-Studie 2024 günstigere Erzeugungskosten für Wind an Land als für neue Atomkraftwerke. Das ist noch kein vollständiger Systemkostenvergleich. Neubau, Bestandsanlage und Stromrechnung darf man nicht vermischen.
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