Sinngemäßes Diskussionsargument. Kein Originalzitat und keine Zuschreibung an eine bestimmte Person oder Partei. Die Fachquellen unten belegen die Einordnung, nicht die Herkunft der Behauptung.
Die kurze Antwort
Die heutigen weltweiten Vulkanemissionen sind deutlich geringer als die menschlichen CO₂-Emissionen. Auch ein spektakulärer Ausbruch ändert diesen Mengenvergleich nicht grundsätzlich. Verglichen werden müssen dieselben Zeiträume und alle Quellen – nicht nur ein einzelnes Ereignis.
Was die geologische Fachbehörde einordnet
Der US Geological Survey vergleicht gegenwärtige globale Vulkanemissionen mit menschlichen CO₂-Emissionen. Die vulkanischen Mengen liegen deutlich darunter. Die Behauptung kann daher nicht durch den Hinweis gerettet werden, dass auch untermeerische Vulkane Gase freisetzen: Die Fachbewertung berücksichtigt Vulkanismus als globale Quelle.
Fachquellen zur Einordnung: USGS: Volcanoes Can Affect Climate
Andere Gase, andere Klimawirkungen
Vulkanausbrüche können das Klima dennoch beeinflussen. Schwefelhaltige Aerosole großer Ausbrüche können zeitweise kühlend wirken. Diese Wirkung ist etwas anderes als der langfristige Anstieg durch zusätzliches CO₂. Eine große Aschewolke ist deshalb kein direkter Messwert für die CO₂-Menge.
Fachquellen zur Einordnung: USGS: Volcanoes Can Affect Climate
So prüfst du die nächste Zahl
Frage nach Einheit, Zeitraum und räumlicher Abgrenzung. Eine Aussage über frühere geologische Epochen beantwortet nicht die Frage nach heutigen jährlichen Emissionen. Ohne diese Angaben lassen sich beeindruckende Zahlen nicht fair vergleichen.
Fachquellen zur Einordnung: USGS: Volcanoes Can Affect Climate
Einfach erklärt
Vulkane geben CO₂ ab. Heute verursacht die Menschheit aber viel mehr davon. Man muss die Mengen für dieselbe Zeit vergleichen.
Grundlagen im Energie-Wiki
Fachquellen geprüft am 16. Oktober 2026. Studien beziehen sich auf die genannten Zeiträume und Annahmen. Eigene Rechenbeispiele und Prüffragen sind als solche gekennzeichnet. Mit KI erstellt; redaktionell verantwortlich ist Simon Büchi.
