Sinngemäßes Diskussionsargument. Kein Originalzitat und keine Zuschreibung an eine bestimmte Person oder Partei. Die Fachquellen unten belegen die Einordnung, nicht die Herkunft der Behauptung.
Die kurze Antwort
Ein Strompreis ist keine vollständige Schadensbilanz. Umweltfolgen können weitere Menschen und spätere Zeiträume betreffen. Für einen fairen Vergleich muss klar sein, welche Schäden und Kosten bereits berücksichtigt sind – und welche fehlen.
Was nicht gleichgesetzt werden darf
Die UBA-Übersicht beschreibt gesellschaftliche Umweltkosten. Diese sind eine andere Betrachtung als eine einzelne Haushaltsrechnung oder die Erzeugungskosten einer Anlage.
Fachquellen zur Einordnung: UBA: Gesellschaftliche Kosten von Umweltbelastungen, Stand 6.7.2026
Woran eine seriöse Zahl erkennbar ist
Das UBA-Handbuch 2026 stellt methodische Ansätze und Kostensätze bereit. Quelle, Preisstand und Annahmen sollten nachvollziehbar bleiben.
Fachquellen zur Einordnung: UBA: Handbuch Umweltkosten, Methodenkonvention 4.0, Februar 2026
Auch überzogene Summen prüfen
Eine eigene sinnvolle Rückfrage lautet: Sind bereits enthaltene Posten nochmals addiert worden? Eine Kostenbehauptung braucht klare Grenzen und darf nicht beliebige Zahlen zusammenwerfen.
Fachquellen zur Einordnung: UBA: Handbuch Umweltkosten 4.0 – Methodik und Kostensätze (PDF)
Einfach erklärt
Die Rechnung zeigt nicht automatisch jeden Schaden. Eine vollständige Bewertung braucht mehr Angaben.
Grundlagen im Energie-Wiki
- Fossile Energien und Umweltkosten: Warum der Strompreis keine vollständige Schadensbilanz ist
- Kohle und ihre Folgelasten: Luftschadstoffe, Grundwasser und lange Nachwirkungen
Fachquellen geprüft am 16. Oktober 2026. Studien beziehen sich auf die genannten Zeiträume und Annahmen. Eigene Rechenbeispiele und Prüffragen sind als solche gekennzeichnet. Mit KI erstellt; redaktionell verantwortlich ist Simon Büchi.
